Sicherheit & Training

Die Grafik zweigt den Aufbau der Formation mit Pferden bei einem Auftritt

Formation mit Pferden

Bei einem Auftritt mit Pferden sind i.d.R. 15 Pferde und 22 Personen des Berittenen Fanfarenzuges beteiligt. Diese gliedern sich in der Formation und Tätigkeit wie folgt:

Vorweg zwei Reiter mit Standarten des Vereins, die von zwei Sicherungspersonen zur vorderen Verkehrsabsicherung begleitet werden.

Gefolgt von einem Reiter mit Kesselpauken. Das Paukenpferd wird aufgrund der eingeschränkten Reitereinwirkung grundsätzlich von einer weiteren Person geführt.

Im Anschluss folgen drei Reihen mit Reitern, die einhändig auf Es-Fanfaren kurze Signale spielen. Die zwölf Fanfarenspieler werden durch jeweils zwei Sicherungspersonen am Anfang und zwei am Ende der Gruppe begleitet. Weitere Begleitpersonen inmitten der Pferdegruppe würden das Unfallrisiko erhöhen und sind daher nicht vorgesehen. In abgesperrten Bereichen (z. B. auf Turnierplätzen) halten sich die Sicherungspersonen in größerem Abstand zur Formation innerhalb des Absperrungsbereichs auf.

 

Ausbildung der Pferde

Der tägliche Umgang mit dem Pferd ist nicht nur ein schönes Hobby sondern birgt auch Risiken in sich. Pferde sind Fluchttiere, deshalb wollen sie vor allem fliehen, was ihnen Angst macht, gerade an ungewohnten Orten. Aus diesem Grund wird das Thema „Sicherheit bei berittenen Auftritten“ im Berittenen Fanfarenzug Freckenhorst sehr groß geschrieben. Etwaige Risiken werden schon vor dem Auftritt mit verschiedenen Maßnahmen auf ein Minimum reduziert.

Die wichtigsteEin Regenschirm wird vor dem Kopf des Pferdes aufgespannt. Maßnahme ist das mehrmals im Jahr stattfindende „Pferdetesten“ im Stadtgebiete Freckenhorst oder Warendorf. Neben den Klängen von Fanfaren und Pauken lernen die Pferde dort auch andere eindringlich hörbare Klangkörper kennen. Sei es das Pfeifen einer Querflöte oder eines Dudelsacks oder Schäppern einer Snare oder eines Beckens. Ziel ist es, dass die Pferde alle möglichen Geräusche und Effekte, die es bei einem Festumzug geben kann, im Vorfeld mit Ruhe erkunden können. Daher kommen auch im Wind wehende Fahnen, Absperrband, Regenschirme, Luftballons und Bälle zum Einsatz. Natürlich dürfen auch vorbeifahrende Kutschen oder RZwei Pferde gehe über ein Absperrband, dass auf der Straße liegteiter nicht fehlen. Ein besonderes Training erfordert auch das Überqueren von Bahngleisen, Gullideckeln und anderen Metallplatten auf der Fahrbahn, die den Pferden auf den üblichen Reitrouten unbekannt sind, aber in Städten regelmäßig anzutreffen sind.

Neue Pferde für die „Stammmannschaft“ werden zum einen durch die bereits bestehenden Kontakte zu Pferdebesitzern gefunden oder auf Festumzügen in der Nachbarschaft von Vereinsmitgliedern angesprochen.  Dadurch sind die meisten Pferde auch an anderen Tagen als „Pferd des Oberst“, Reiterstaffel oder als „Kutschpferd“ im Einsatz. Die Pferde und deren Besitzer sind somit dem Verein langjährige bekannt.

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