Presseberichte

In Düsseldorf on Tour

AHorn-Bad Meinberg 2015n den vergangenen beiden Sonntagen konnte man in Freckenhorst vergeblich nach den Musikern des Berittenen Fanfarenzuges Freckenhorst Ausschau halten; sie waren mit ihren Pferden auswärts „on tour“.

Nach Horn-Bad Meinberg führte sie die Einladung des dort ansässigen Schützenvereins. Die Rotröcke aus der Stiftsstadt führten den Schützenumzug an, der durch die prächtig geschmückten Straßen bis zum Festplatz führte. Die zahlreichen Zuschauer applaudierten begeistert; so einen außergewöhnlichen Anblick hat man schließlich nicht alle Tage. Eine besondere Überraschung hatten die Freckenhorster für den amtierenden  Schützenkönig von Horn-Bad Meinberg. Sie spielten vor seinem Haus auf und gaben dort ihr Können zum Besten.

Auch in Düsseldorf-Wersten waren die Freckenhorster zum diesjährigen Schützenfest geladen. Ein Sternmarsch mit zahlreichen Musikzügen und Schützenvereinen formierte sich nach einer kurzen Pause am späten Nachmittag zu einem langen Umzug durch die Stadt. Auch hier waren die Berittenen aus der Stiftsstadt der musikalische Farbtupfer und Signalgeber.

Die Vorsitzenden der Schützenvereine in Horn-Bad Meinberg und in Düsseldorf-Wersten nahmen dem 1. Vorsitzenden Randolph Mevert das Versprechen ab auf jeden Fall noch einmal wieder zu kommen.

Der nächste Auftritt der Musiker ist am 11. Juli. Auf den Steinhagener Reitertagen werden die Berittenen „zu Fuß“ zu Gast sein. Sie werden zu Siegerehrungen aufspielen und das Abendprogramm umrahmen.

Start in die Auftrittssaison

RodenbergAm vergangenen Wochenende startete für die Mitglieder des Berittenen Fanfarenzuges Freckenhorst e.V. die Auftrittssaison zu Pferde.

Sie waren zu Gast in Rodenberg bei Hannover. Das kleine Städtchen mit seinen rund 6.500 Einwohnern feierte sein 400jähriges Bestehen. Zunächst spielten die Musiker zum Empfang der Gäste vor dem Rathaus auf. Anschließend wurden die Feierlichkeiten auf der Museumsinsel der Stadt mit einem Theaterstück eröffnet. Hier waren die Freckenhorster Rotröcke der musikalische Farbtupfer. Der nachfolgende Festumzug wurde von den Musikern angekündigt und führte durch viele Straßen der beschaulichen Stadt bis zum Festplatz in der Innenstadt.

Am Sonntag waren die Freckenhorster wieder „zu Fuß“ unterwegs. Auf dem Hof Schulze Niehues in Freckenhorst fand der Bundesvierkampf/Bundesnachwuchsvierkampf statt und sie spielten zur Siegerehrung der Turnierteilnehmer auf.

Der nächste Auftritt zu Pferde findet am 7. Juni statt. Dann werden die Musiker am Schützenumzug in Horn Bad Meinberg teilnehmen.

Quelle: Pressemitteilung des Vereins, 20.04.2015

Pferde werden auf neue Saison eingestimmt

Der Berittene Fanfarenzug Freckenhorst ist immer wieder bester Botschafter für Freckenhorst und die heimische Umgebung. Auch weit über die Grenzen des Münsterlandes und sogar Deutschlands hinaus sind die Musiker unter der Leitung von Jörg Middendorf bekannt. Im Durchschnitt hat der Berittene Fanfarenzug Freckenhorst gut 50 Auftritte pro Jahr. Überwiegend sind sie im Stand zu sehen aber natürlich treten die Rotröcke auch zu Pferde auf. Anlässe sind überwiegend Schützen- und Jubiläumsumzüge aber auch Reitturniere und Kutschenkorsos.
Für diese Auftritte werden speziell ausgebildete Pferde benötigt, die charakterlich einwandfrei sein müssen. Da für einen solchen Auftritt 15 Pferde benötigt werden, ist der Berittene Fanfarenzug Freckenhorst ständig auf der Suche nach geeigneten Pferden. Diese werden teils von den Musikern selbst aber auch von Freunden und Gönnern zur Verfügung gestellt.

Angeführt wird das Schaubild von zwei Pferden, dessen Reiter die Vereinsstandarte präsentieren. Dahinter folgt das Paukenpferd, das besonders ruhig sein muss, da es die Kesselpauken samt Pauker auf dem Rücken trägt. Die Fanfarenbläser schließen in drei Reihen zu jeweils vier Pferden auf.
Doch bis ein Pferd zum ersten Mal eingesetzt werden kann bedarf es je nach Charakter einiger Übung. Wenn im Frühjahr die Tage wieder länger werden und und die berittene Saison näher rückt, treffen sich die Musiker mehrmals um die „Neuzugänge“ zu testen.

Am Karfreitag trafen sich die Berittenen zum ersten „Pferdetesten“ der Saison 2015. Zunächst wurden die von natur aus recht schreckhaften und scheuen Tiere langsam mit dem Klang einer Fanfare und einer Pauke vertraut gemacht. Danach wurden an verschiedenen Orten möglichst echte Auftritte mit Applaus, Fahnen, Trommeln usw. nachgestellt. Hier kamen auch  einige erfahrenen Pferde als „ruhender Pol“ zum Einsatz.

Wenn Sie, Verwandte, Freunde oder Bekannte ein ruhiges Pferd besitzen und bereit sind es  den Musikern des Berittenen Fanfarenzuges Freckenhorst zur Verfügung zu stellen würden können Sie bei Martin Fabisch unter der Telefon 0152/56152608 unverbindlich Näheres erfahren.

Quelle: Pressemitteilung des Vereins, 10.04.2015

Wenn die Fanfaren kraftvoll erklingen…

Nun soll es also star­ten, das große Fest­ver­gnü­gen aus An­lass der 400 Jahr-Feier in der Deis­ter­stadt. Am nächs­ten Sonn­abend, 18. April, fällt auf der Mu­se­ums­in­sel der Start­schuss für den bun­ten Ver­an­stal­tungs­rei­gen. Ein be­son­de­rer Höhe­punkt wird da­bei si­cher­lich der Auf­tritt der Welt­klasse-Ar­tis­ten­truppe „­Ge­schwis­ter Weis­heit“ sein, die am 2. und 3. Mai hoch ü­ber dem Amts­platz ihr Kön­nen un­ter Be­weis stel­len. Das Pro­gramm ist voll­ge­packt mit Mu­sik, Spiel, Tanz, Show und In­for­ma­tion.

„Wir ma­chen das Licht an“ heißt das Motto der Auf­takt­ver­an­stal­tung am nächs­ten Sonn­abend. Um 18.30 Uhr öff­net die fest­lich aus­ge­leuch­tete Mu­se­ums­in­sel. Hier wird der Bür­ger­meis­ter um 19.30 Uhr die Gäste be­grüßen. In ei­ner klei­nen sze­ni­schen Dar­stel­lung von Ak­teu­ren der Sol­dor­fer Thea­ter­gruppe wird die Ver­lei­hung der Stadt­rechte-Ur­kunde dar­ge­stellt. Nach der Aus­hän­di­gung des Do­ku­men­tes geht es in ei­nem fest­li­chen Um­zug durch die Stadt. Be­glei­tet wird das Ganze vom be­rit­te­nen Fan­fa­ren­zug Fre­cken­horst aus Wa­ren­dorf. Die statt­li­chen Rei­ter in ih­ren präch­ti­gen Ro­ben wer­den dem Zug den be­son­de­ren Stem­pel auf­drü­cken.

End­punkt des Um­zu­ges ist der Ro­den­ber­ger „Rats­kel­ler“. Hier kön­nen sich die Be­su­cher auf ei­nige gemüt­li­che Stun­den bei hof­fent­lich gu­tem Wet­ter freu­en. So ein­ge­stimmt, dürfte die Vor­freude auf das große Fest­wo­chen­ende vom 1. bis 3. Mai noch wei­ter stei­gen. Denn die Or­ga­ni­sa­to­ren in den un­ter­schied­li­chen Ar­beits­krei­sen zie­hen alle Re­gis­ter, um das Stadt­rechte-Ju­biläum zu ei­nem be­son­de­ren Er­eig­nis wer­den zu las­sen. Hoch­seil­akro­ba­tik vom Feins­ten, eine Mer­ce­des-Ol­die-Show, ein großes Kin­der­fest, viel Li­ve­mu­sik, Gour­met-Mei­le, Ö­ku­me­ni­scher Fest­got­tes­dienst und noch viel mehr sor­gen für beste Un­ter­hal­tung an al­len drei Ju­bel­ta­gen. Die Stadt zeigt sich be­son­ders il­lu­mi­niert. Mu­se­ums­in­sel, Amts­platz und der Be­reich rund um den „Rats­kel­ler“ lie­gen dicht bei­ein­an­der. Wer mög­lichst viel von dem tol­len Pro­gramm mit­be­kom­men möch­te, hat nur kurze Di­stan­zen zurück­zu­le­gen. Trotz­dem ist eine gute Kon­di­tion ge­fragt, denn es gibt sehr viel zu er­le­ben.

Quelle: Schaumburger-Wochenblatt, 11.04.2015

Vorstand bei der Jahreshauptversammlung bestätigt

Am vergangenen Freitag fand im Proberaum des Berittenen Fanfarenzuges Freckenhorst e.V. die jährliche Mitgliederversammlung statt. Der 1. Vorsitzende Randolph Mevert begrüßte die zahlreich erschienenen Musiker und eröffnete die Versammlung. Kassierer Sebastian Niemerg gab einen kurzen Überblick über die Mitgliederentwicklung; derzeit hat der Verein 32 aktive Mitglieder sowie 5 Ehrenmitglieder.
Viele Musiker halten dem Berittenen Fanfarenzug Freckenhorst schon viele Jahre die Treue: für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Christian Borgmann und Sebastian Niemerg geehrt. 15 Jahre sind Anna Thüsing, Lukas Achtermann, Dustin Neumann, Kevin Neumann und Florian Rompusch dabei, seit 10 Jahren Carmen Schulze Osthoff und Niklas Mersmann.

Vorstand 2015Nach einem Überblick über das vergangene Vereinsjahr stellte Sebastian Niemerg den Kassenbericht vor und wurde von der Versammlung einstimmig entlastet. In diesem Jahr standen die Wahlen des 2. Vorsitzenden, des Kassierers sowie der 2. Beisitzerin an. Martin Fabisch, Sebastian Niemerg und Kerstin Dühlmann wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Anschließend wurde die Planung für 2015 vorgestellt. Neben zahlreichen Auftritten im Stand sind die Berittenen auch zu Pferde sehr gefragt. So werden sie in Rodenberg bei Hannover, in Horn Bad Meinberg und Düsseldorf-Wersten zu Gast sein.  Natürlich werden sie auch bei der Pferdeprozession in Warendorf und beim Freckenhorster Bürgerschützenfest mit von der Partie sein. Im Oktober werden Sie für zwei Tage mit ihren Pferden nach Bad Sachsa im Harz reisen. Dort werden sie einen Kutschenkorso anführen und ein zusätzliches Konzert geben.
Standauftritte wie Jubiläen, Messen, Geburtstage, Umrahmungen von Hochzeiten, Versammlungen, Firmenfeiern und Reitturnieren, St. Martin und Nikolaus stehen auch in diesem Jahr wieder zahlreich im Vereinskalender.

Pferde-Musik-Gemeinschaft: diese drei Dinge sind seit mehr als 50 Jahren das Grundgerüst des Berittenen Fanfarenzuges Freckenhorst. Seit über 40 Jahren ist aber auch die musikalische Nachwuchsausbildung ein zentraler Schwerpunkt. Dem musikalischer Leiter des Fanfarenzuges Jörg Middendorf stehen bei der Ausbildung Musiklehrer Tristan Iser und Lukas Achtermann zur Seite. Um dem hohen musikalischen Niveau des Vereins auch in der Nachwuchsausbildung zu entsprechen, wurde schon vor Jahren ein dreistufiges Ausbildungskonzept entwickelt, dass sich bestens bewährt hat.

In der Woche nach den Osterferien starten wieder neue Anfängerkurse. Wer mindestens 8 Jahre alt ist und Spaß an Pferden, Musik und Gemeinschaft hat ist herzlich willkommen. Bei Interesse und Fragen steht der 1. Vorsitzende Randolph Mevert unter 02581/942289 zur Verfügung. Wer sich vorab schon informieren möchte kann dies ausführlich unter www.berittenerfanfarenzug.de tun. Natürlich freuen sich die Freckenhorster Rotröcke auch immer über „Quereinsteiger“.

Der nächste Termin für die Rotröcke ist das alljährliche Pferdetesten an Karfreitag. Nachdem mehrere Pferde bereits einzeln getestet wurden, sollen dann alle gemeinsam auf die Saison vorbereitet werden. Dann werden die Fanfarenzügler mit ihren vierbeinigen Gefährten zu Trainingszwecken in und um ihre Heimatstadt Freckenhorst anzutreffen sein.

(Quelle: Pressemitteilung, 15.03.2015)

Berittene aus der Stiftsstadt spielen bei „Grüner Woche“ auf

Der Berittene Fanfarenzug Freckenhorst ist zum 27. Mal in Folge zu Gast auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin gewesen. Die Musiker, diesmal als Fußtruppe, betrieben mit ihren schwungvollen Melodien beste Werbung für die Stiftsstadt Freckenhorst und die heimische Region.

Auf Einladung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie des Landes NRW ging es mit dem Bus in Richtung Bundeshauptstadt. Dort angekommen wurde zunächst das Berliner Nachtleben ausgiebig erkundet. Der Samstag wurde in diesem Jahr genutzt, um Berlin einmal abseits der Touristenpfade kennenzulernen. Der eigens dafür engagierte Stadtführer lotste den vereinseigenen Busfahrer Martin Fabisch den ganzen Tag kreuz und quer durch Berlin. Er hatte viel Interessantes, aber auch Lustiges und Kurioses zu erzählen. Auch für die Musiker, die schon viele Stadtrundfahrten in der Hauptstadt erlebt hatten, war diese andere Seite von Berlin interessant. Am Abend gestalteten die Rotröcke eine Messe in der Kirchengemeinde St. Ludwig in Wilmersdorf und ernteten im Anschluss tosenden Applaus.

Sonntagmorgen hieß es dann für alle früh aufstehen, um auf der 80. Grünen Woche den zahlreichen Verpflichtungen nachzukommen. Wie in jedem Jahr spielten die Berittenen am Stand des Deutschen Jagdverbands sowie am Nordrhein-Westfalen-Stand auf und wurden mit Begeisterung empfangen. Im großen Ring der Halle 25 erwartete man die Rotröcke ebenfalls, um bei der Danksagung und Ehrung der zahlreichen Teilnehmer und Helfer aufzuspielen, die durch ihr Mitwirken zum Programm beigetragen hatten.

Zum Abschluss einer jeden Grünen Woche spielen die Freckenhorster Musiker auf der Bühne der Bund-Land-Schau. Dort sind sie alte Bekannte, und Moderatorin Petra Schwarz berichtete ausführlich von ihrem Besuch in der Stiftsstadt zum 50-jährigen Bestehen der Berittenen im Sommer 2013. Am Abend hieß es dann Abschied nehmen von der Internationalen Messe und von vielen Freunden und Bekannten.

Quelle: Tageszeitung, Die Glocke vom 06.02.2015

Konzert im Kreuzgang Berittene begleiten die Wallfahrtswoche

Cross-OverFreckenhorst (bjo). Mit einem Konzert des berittenen Fanfarenzugs unter der Leitung von Jörg Middendorf endete am Sonntag im Kreuzgang der erste Tag der „Cross-over“-Wallfahrtswoche der Pfarrgemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus. Dabei hatte das Freckenhorster Kreuz seinen Platz zwischen Musikern und Zuhörern gefunden. „Musik kann Trauer und Leid, aber auch Freude und Hoffnung zum Ausdruck bringen“, hatte Pfarrdechant Manfred Krampe den zahlreichen Gästen im Kreuzgang mit auf den Weg gegeben. Er wünschte den Konzertbesuchern einen Abend, an dem durch die Musik ein Stück Heil in dieser Welt zu spüren sei.

Die „Cross–over“-Woche endet am Samstag, 20. September, mit einem Gottesdienst ab 17 Uhr in der Stiftskirche, den die Musikgruppe der Jugendkirche „effata“ aus Münster musikalisch gestalten wird. Ausklingen soll der Gottesdienst mit einer Agapefeier vor und in der Kirche.

Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung am Samstag eingeladen.

Quelle: Die Glocke, 17.09.2014

Friedliche Pferde trotz Trillerpfeife und Trompete

DSC_7129Wenn der Berittene Fanfarenzug seine Auftritte zu Pferde hat, begeistert der Anblick des Ensembles von Pferd und Musiker viele Zuschauer. Aber kaum jemand sieht die intensive Vorbereitung – nicht nur am Veranstaltungstag, sondern schon weit vorher.

Denn bevor die ersten Auftritte stattfinden, testen die Mitglieder des Fanfarenzugs bereits im Frühjahr die Pferde auf ihre Tauglichkeit und Reaktionen auf optische und akustische Störfaktoren.

Für das Osterwochenende hatten Vorsitzender Randolph Mevert und sein Stellvertreter Martin Fabisch ein intensives Testprogramm vorbereitet. Dafür mussten zunächst 15 Pferde zur „Teststrecke“ im Walgern von verschiedenen Pferdebesitzern aus Westbevern-Vadrup, Hoetmar, Everswinkel, Warendorf und Freckenhorst zusammengeholt werden. Gern gesehene Teilnehmer waren auch dieses Mal wieder drei Vertreter der Reiterstaffel des Deutschen Roten Kreuzes, die mit den Berittenen zusammen die Tauglichkeit ihrer Pferde bei optischen und akustischen Reizen durch Fahnen schwenkende Zuschauer, Trillerpfeifen und Rasseln, Flatterbänder und natürlich Trompeten und Pauken überprüfen konnten.

Josef Stammkötter und Paul Strohbücker waren mit ihren Kutschengespannen ebenfalls mit von der Partie, sehr zur Freude der vielen Kinder aus den Familien der Aktiven, durften sie sich doch in den Kutschen wie eine Throngesellschaft fühlen.

Dem musikalischen Leiter des Berittenen Fanfarenzugs, Jörg Middendorf (Bild), war nur eine Nebenrolle zugeteilt worden: Statt wie üblich mit der Fanfare den guten Ton anzugeben, versuchte er, mit einer Trillerpfeife die Pferde aus der Ruhe zu bringen. Er hatte damit genauso wenig Erfolg wie alle anderen störenden Statisten.

Randolph Mevert und Martin Fabisch waren zufrieden und zogen abschließend bei Kaffee, Struwen und Kuchen für die rund 30 Aktiven und Helfer eine positive Bilanz.

So ein Test ist auch immer wieder eine gute Gelegenheit für den Nachwuchs, aktiv unter Aufsicht den Ernstfall zu erleben. Die jungen Musiker sind durch ihren Trompetenunterricht zwar gut in den Verein eingegliedert, müssen aber erst durch intensiven Reitunterricht an das reibungslose Zusammenspiel von Instrument und Pferd bei den Berittenen herangeführt werden.

Quelle: Tageszeitung, Die Glocke, 25.04.2014

Berittene begeistern 700 Zuhörer

Der Musikantenstadl ist am Samstagabend mit Andy Borg im Ersten übertragen worden. Gleichzeitig ging der Musikantenstadl bester Freckenhorster Prägung über die Bühne der großen Reithalle auf Hof Lohmann, ebenfalls mit internationalen Gästen.

Während bei der ARD mit Playback gearbeitet wird, wurde beim zweiten Hofmusik-Fest live gespielt. Das Publikum an den Tischen und auf den Stühlen war hellauf begeistert. Die Stiftsstadt zeigte sich von ihrer besten Seite mit Bigband- und Schlagermusik. Dazu kamen die hochmusikalischen Stimmungsmacher aus den Niederlanden. Die 13 Mannen um Rob Davina, die „Oln’zelse Köppersbloazers“, haben längst die rein karnevalistische Szene verlassen, spielen bei Festen und für „de Gezelligheid“. Die Gruppe hatte das Publikum schnell für sich gewonnen.

Das Musikfest wurde zu einem Glanzpunkt im Programm zum 50-jährigen Bestehen des Berittenen Fanfarenzugs, dem erstklassigen musikalischen Botschafter der Stiftsstadt. Die Freude an ihrem Hobby war allen Akteuren ins Gesicht geschrieben. Jörg Middendorf, ideenreicher künstlerischer Leiter, zeigte sich vor vollem Haus in Bestform und riss seine Akteure mit. Mit der Warendorfer Band „Broadway“ (Leitung Klaus Hoffmann, Sängerin Marie Meibeck), im heimischen Raum Garant für musikalische Vielfalt, hatten die Organisatoren einen weiteren Volltreffer gelandet.

Auch Josef Schippmann, der frühere Leiter der Freckenhorster Werkstätten, zusammen mit Fördervereins-Vorsitzenden Franz Josef Harbaum und Jörg Middendorf, vor einigen Jahren Urheber des Hofmusik-Fests, sparte nicht mit Lob für den besonderen Leckerbissen in der mit mehr als 700 Gästen besetzten Reithalle.

Abend mit Musikgenuss steht im Zeichen des guten Zwecks

Antonius Wolters, Leiter der Freckenhorster Werkstätten, war hochzufrieden, „denn mit guter Musik, netten Leuten und dem Fanfarenzug lässt es sich eben gut feiern“.

Mehr und mehr Oktoberfest- und Party-Stimmung entwickelte sich im Lauf des Abends in der Reithalle. Es erklang der Happy-Sound im Stil von James Last, Hits der Les Humphries und der Klassiker von Matthias Reim „Verdammt ich lieb dich“.Und immer wieder gingen die „Hände zum Himmel“, in der mit Boden ausgelegten Halle, in der ansonsten therapeutisches Reiten angesagt ist.

Im zweiten Teil des Konzerts kam Tristan Iser, Leiter des Blasorchesters Westkirchen und Trompeter-Ausbilder des BFF-Nachwuchses, mit auf die Bühne. Für das therapeutische Reiten ist auch der Erlös des Hofmusik-Fests bestimmt, so dass der Förderverein der Werkstätten unter Leitung von Franz Josef Harbaum gern die Ausrichtung übernommen hatte.

Förderverein und Fanfarenzug – das ist sei Jahren eine partnerschaftliche, ja sogar freundschaftliche Verbindung. Harbaum: „Heute ist neben der erstklassigen Musik Essen und Trinken für den guten Zweck angesagt.“

BFF-Vorsitzender Randolph Mevert im Gespräch mit der „Glocke“: „Wir Rotröcke stellen uns gern der Aufgabe, Menschen mit Behinderungen durch den Umgang mit Pferden zu fördern.“ Und mit Blick auf die Niederländer schmunzelte er: „Da bewahrheitet es sich wieder, Musik kennt keine Grenzen. So haben wir es auch viele Male mit unserem Berittenem Fanfarenzug erlebt.“ Klar, dass Zugaben nicht fehlen durften, auch die „Heidi“ war dabei. Ein dickes Lob zollte der Fanfarenzug der eifrigen Bedienung und den Helfern der Freckenhorster Werkstätten.

 

Quelle: Tageszeitung, Die Glocke 16.09.2013

Hof-Musik-Fest zum Jubiläumsjahr

Plakat_HofMusikFest_kleinKaum sind die berittenen Gastvereine nach dem großen Auftritt beim Freckenhorster Bürgerschützenfest wieder verabschiedet, konzentrieren sich die Mitglieder des Berittenen Fanfarenzug Freckenhorst schon auf den nächsten Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres.

Am Samstag, 14. September, findet ab 19.30 Uhr die zweite Auflage des Hof-Musik-Fests in der Reithalle auf dem Hof Lohmann anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Berittenen Fanfarenzugs Freckenhorst statt. Einlass ist bereits ab 19 Uhr.

Das Hof-Musik-Fest soll in lockerer Atmosphäre an Bierzelttischen mit kühlen Getränken zum Feiern und Tanzen einladen. Musikalisch unterstützt werden die Rotröcke hierbei von den „Oln’Zelse Köppersbloazers“ aus den benachbarten Niederlanden, die bereits beim Jubiläumsschützenfest 2011 in Freckenhorst die tanzende Menge begeisterten, sowie der Tanz- und Showband Broadway aus Warendorf, die schon häufiger gemeinsam mit den Berittenen Fanfaren musiziert hat. Beide Bands sind weithin bekannt und Garanten für gute Stimmung.

Finanziell unterstützt wird der Fanfarenzug bei seinem Vorhaben durch die Sparkasse Münsterland Ost. Ausrichter der Veranstaltung ist der Förderverein der Freckenhorster Werkstätten, zu dem der Berittene Fanfarenzug eine enge Verbundenheit pflegt. Bereits zum 40-jährigen Bestehen im Jahr 2003 spendete der Berittene Fanfarenzug Freckenhorst aus dem Erlös des Jubiläumskonzerts im Theater am Wall das Pferd „Aline“ für das therapeutische Reiten auf dem Hof Lohmann.

Karten für das Hof-Musik-Fest können bei allen Mitgliedern des Berittenen Fanfarenzugs, dem „Laden“ der Freckenhorster Werkstätten an der Industriestraße sowie bei der Sparkasse Münsterland Ost in Freckenhorst zum Preis von zehn Euro erworben werden.

Pressemitteilung, 7.8.2013

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